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Besichtigung der Baustelle am Stachus

Unser Stachus bleibt weiterhin Baustelle. Die zunächst vom Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz bis Ende Dezember 2019 geplante Sanierung der Unterführung am Stachus, soll nach unseren Informationen noch bis Ende Februar andauern. 
Es verschafften sich einige WuB Stadtratsmitglieder (Roswitha Flender, Thorsten Schmidt und Gerrit Kunz) vor Ort einen Überblick, über diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Westerburg.

In der letzten Stadtratssitzung der Stadt Westerburg am Donnerstag, den 16.01.2020, stellte die WuB den Antrag zu prüfen, ob die Verkehrsführung an der Baustelle am Stachus während der weiteren Arbeiten geändert werden kann. Vorgeschlagen wurde zum Beispiel durch öffnen einer Fahrspur zumindest den Verkehr in Richtung Innenstadt zu entlasten.

Wir hoffen, dass die Verbandsgemeinde Westerburg in zusammen wirken mit dem Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz eine zeitnahe Aufhebung der derzeitigen Vollsperrung umsetzen kann.

Spendenübergabe die 2.

Mit einem Scheck über 500 € und einigen Süßigkeiten im Gepäck überraschten einige Mitglieder der WuB – Wir unabhängigen Bürger e.V., die ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen der Ausgabestelle der „Tafel Westerwald“ in Westerburg.

Der Vorstand der WuB hatte beschlossen den 2. Teil des Erlöses vom Pfefferkuchenmarkt an die so wichtige Einrichtung zu spenden. Das dieser Beitrag dringend benötigt wird erfuhren wir von Frau Strunk, der Gesamt-Koordinatorin der Westerwald Tafel.
Ausschließlich aus Spenden finanziert sich die Tafel und laufende Kosten müssen beglichen werden. Wir sind froh, dass wir mit unserer Spende die wertvolle Arbeit unterstützen konnten.

Mit einem herzlichen Danke an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen, die sich Woche für Woche uneigennützig in den Dienst der Gesellschaft stellen, verabschiedeten wir uns.

Spendenübergabe die 1.

Der Pfefferkuchenmarkt ist vorüber und ermöglicht der WuB wieder 1000€ des Erlöses zu spenden. In diesem Jahr hat der Vorstand beschlossen den Betrag zu splitten.

Mit einem Scheck über 500€ und einem süßen Adventsgruß im Gepäck besuchte der Vorstand der WuB das Wohnhaus „Altes Katasteramt“ in Westerburg, eine Einrichtung der GFB – Gesellschaft für Behindertenarbeit.

Die Geschäftsführerin Frau Schuck und die Gruppenleiterin Frau Hahn nahmen sich Zeit uns das Haus zu zeigen. Wir erhielten einen Einblick über die Struktur des Hauses und schauten uns die Aufenthalts-, Wirtschafts- und Wohnräume an. Wirklich beeindruckend wie freundlich und offen sich hier begegnet wird. Aber wir erfuhren auch von finanziellen Schwierigkeiten und Hürden bei Ämtern und Krankenkassen, die viele soziale Einrichtungen dieser Art zu meistern haben. Dass davon die Bewohner nichts mitbekommen, sondern liebevoll von den Mitarbeiter­_innen umsorgt werden, das erlebten wir beim anschließenden Treffen im Gemeinschaftsraum zur Mittagszeit. Hier herrschte frohes und geselliges Treiben sowie reges Mitteilungsbedürfnis. Mit dem guten Gefühl, dass unsere Spende an die richtige Stelle gegangen ist, verabschiedeten wir uns. Gleichzeitig mit dem Versprechen, dass dies nicht der letzte Besuch war.

WuB unterwegs – 7. evm-Zukunftsforum am 29.10.2019 in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz

Unter dem Motto „Wir werden smart – unsere Region, Kommunen und Städte auf dem Weg in die Zukunft“ folgten wir gespannt der Einladung nach Koblenz. Unter der Schirmherrschaft unseres Innenministers Roger Lewentz erlebten wir viele Ansatzpunkte der Zukunft. Der rasante technologische Fortschritt bietet auch unserer Region ganz neue Möglichkeiten. Mit innovativen Konzeptionen und mithilfe intelligenter Technik konnten wir erfahren wie auch unsere Verbandsgemeinde und Stadt „smart“ gemacht werden kann. Die Großstädte machen es bereits in vielen Dingen vor. Doch auch ländlich geprägte Kommunen und Unternehmen in unserer Verbandsgemeinde wollen und können „smart“ werden. Das evm-Zukunftsforum bot eine gute Gelegenheit den Grundstein zu legen, und Ideen für künftige Innovationen mitzunehmen. Dr. Chirine Etezadzadeh, Gründerin des SmartCity.institutes in Ludwigsburg zeigte in ihrem Impulsvortrag die Möglichkeiten der Zukunft auf. Denn wir brauchen eine ganzheitliche Lösung für Westerburg und die Verbandsgemeinde. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit ihr und weiteren Gästen, wie Norbert Tessmer (Oberbürgermeister der Stadt Coburg), Stefan Kapferer (Vorsitzender des BDEW) und Christian Jochemich (Innovationsmanager der evm) wurden mögliche SmartCity Innovationen vorgestellt und diskutiert. Es war eine gelungene Veranstaltung mit Zukunftsvisionen.

Unsere neue WuB Fraktion im Stadtrat Westerburg, 

Gerrit Kunz, Annette Schütz, Roswitha Flender, Anja Schlosser (Beigeordnete), Ute Koch-Hillert, Thorsten Schmidt (Fraktionsvorsitzender).
Auf dem Foto fehlt Ramon Scholz-Garcia.

Ganz besonders freute uns, dass Roswitha Flender für ihr langjähriges Engagement von 25 Jahren vom Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz in Würdigung um die Verdienste für das Geimeinwesen als Ratsmitglied im Stadt- und Verbandsgemeinderat, im Rahmen der konstituierenden Stadtratssitzung, geehrt wurde.

Der Dorfpapst – Prof. Henkel – hat auf unsere Einladung in der Stadthalle vorgetragen.

In einigen Dörfern unserer Verbandsgemeinde schließen, wie zuletzt in Guckheim, die kleinen Läden, Gasthäusern, einst abendliche Treffpunkte für die Dorfgemeinschaften, fehlen die Wirte. Was kann man tun, um diesen Trend zu stoppen? Antworten auf diese Fragen erhofften sich zahlreiche, zum Teil auch aus den Nachbar-Verbandsgemeinden angereiste, Zuhörer, unter ihnen viele Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Kommunalpolitiker.   

Sie waren am vergangenen Mittwoch der Einladung der WuB – Wir unabhängigen Bürger Westerburg/-er Land e.V. zu einem Vortrag von Prof. Gerhard Henkel in die Stadthalle in Westerburg gefolgt.

Nach einer kurzen einleitenden Begrüßung durch Dr. Ulrike Fuchs (WuB) folgte eine ausführliche Analyse der Dorfentwicklung.  Prof. Henkel erläuterte Ursachen und Folgen der Existenzkrise einzelner Dörfer und traf damit genau den wunden Punkt auch unserer Dörfer.

Wie die sich anschließende, lebhafte Diskussion deutlich machte, kamen einigen Zuhörern in seinem Vortrag die konkreten Beispiele zwar etwas zu kurz. Aber sein Appell, mit Eigeninitiativen und bürgerschaftlichem Engagement der Dorfverödung und der zunehmenden Eingemeindung der Dörfer entgegen zu treten, fand eine breite Zustimmung.

Nur wenn die Selbständigkeit der Dörfer und die/der eigene Bürgermeister/in erhalten blieben, können, so betonte Henkel mehrfach, Bürgergemeinschaften und das Wir-Gefühl zum Wohle der Bürger wieder wachsen.

Indem Roswitha Flender als Vorsitzende der WuB zum Abschluss diese Idee noch einmal aufgriff, bedankte sie sich bei Prof. Henkel für den Motivationsschub, den er mit seinem Vortrag gegeben habe und bei den Zuhörern für ihr Kommen.

Dass auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung, während Prof. Henkel seine Bücher signierte, die Diskussion noch lange fortgeführt wurde, beweist das große Interesse an diesem Thema.